Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.
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Exkursion zum Hofgut Neumühle

Im Anschluss an den Ökumenischen Studientag 2016 „Tiere als Mitgeschöpfe – Warum Umdenken notwendig ist“ wollen wir auf dieser Exkursion erkunden, wie es möglich ist, Nutztiere artgerecht zu halten.

Wir besuchen deshalb das Hofgut Neumühle in Münchweiler/Alsenz, das bereits im Jahr 1725 erstmals erwähnt wird und wo sich seit 1951 die „Pfälzische Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Milchwirtschaft“ befindet. Der Bezirksverband Pfalz unterhält dort heute Lehrwerkstätten für Milch- und Mutterkuhhaltung, Schweine- und Schafhaltung.

Das Hofgut Neumühle hat folgende Aufgaben: überbetriebliche Ausbildung in den Bereichen Milchkühe, Rinderaufzucht, Schafe und Schweine; Fort- und Weiterbildung im Bereich der landwirtschaftlichen Tierhaltung; Durchführung praxisrelevanter Versuche für die Bereiche Milchviehhaltung, Rinderaufzucht und Schafe; Vermittlung landwirtschaftlicher Zusammenhänge und deren Stellenwert in der Gesellschaft im Rahmen der Verbraucherbildung. Außerdem ist das Hofgut Neumühle Sitz der Bundesfachschule Vieh und Fleisch – eine im EU-Raum einzigartige Fachschule für Führungskräfte der Vieh- und Fleischwirtschaft.

Als Christen können wir dazu beitragen, den Blick auf die Mitgeschöpflichkeit der Tiere zu lenken und beim Fleischkonsum zum rechten Maß zurückzufinden. Gleichzeitig sind Christen gefordert, faire Diskurse über Nutztierhaltung zu führen und sich dabei der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 13. Mai 2017, Abfahrt um 9.00 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Gebühren: 42,00 Euro, inkl. 15,00 Euro für Verpflegung

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau,
Römerstraße 76,
67547 Worms,
Tel. 06241-87970
in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Rheinhessen

 

Historische Gebäude in Herrnhaag (Foto: wikipedia/Hagrid). Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.
Historische Gebäude in Herrnhaag (Foto: wikipedia/Hagrid). Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.

Auf den Spuren der Herrnhuter

Exkursion auf die Ronneburg, den Herrnhaag und nach Büdingen

Die Herrnhuter Brüdergemeine ist aus den böhmisch-mährischen Brüdern hervorgegangen, die an die hussitische Reformbewegung anknüpften. Infolge der geistlichen Erweckung durch Hallenser Pfarrer und der Verbindung eines Erweckungspredigers zu Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf kamen ab 1722 Böhmische Brüder überwiegend aus Mähren auf das Gut von Graf von Zinzendorf im Oberlausitzer Ort Berthelsdorf.

Außerhalb des Dorfes gründeten sie die Siedlung Herrnhut („unter der Hut des Herrn“). 1736 kam es jedoch zur Verbannung Zinzendorfs aus dem Kurfürstentum Sachsen, da seine Brüdergemeine der lutherischen Orthodoxie zu selbstständig geworden war und als Bedrohung der landeskirchlichen Einheit angesehen wurde. Zinzendorf fand Asyl beim Grafen Ysenburg auf der Ronneburg in der Wetterau.

Da die Ronneburg aber bald zu eng für die zahlreichen Anhänger Zinzendorfs wurde, zog man auf Einladung des Grafen Ernst Casimir von Ysenburg-Büdingen nach Herrnhaag um. „Wohnzimmer der Gemeinde“ war das Grafenhaus auf dem Herrnhaag, in dem die Versammlungen der Brüdergemeine stattfanden. Nach dem Tod von Graf Ernst Casimir von Ysenburg-Büdingen 1749 kam es zu Differenzen mit den Herrnhutern.

Der Sohn und Nachfolger, Graf Gustav Friedrich, forderte die Aufgabe der bisherigen Privilegien und Kirchenrechte innerhalb von drei Jahren. Insgesamt bestand sehr viel Misstrauen auch auf Seiten der Bevölkerung, weil man den Lebensstil dieser Gemeinschaft nicht verstehen konnte. Nach der Forderung des Grafen wurde die Siedlung noch im Jahr 1750 verlassen. Es entstanden neue Brüdergemeine-Siedlungen in Europa, die z.T. auch heute noch Bestand haben.

Nach dem Tod Zinzendorfs entwickelte sich die Herrnhuter Brüdergemeine zu einer überkonfessionellen christlichen Glaubensbewegung, welche vom Protestantismus und dem späteren Pietismus geprägt worden war. Vielen dürfte die Herrnhuter Brüdergemeine durch ihr jährlich erscheinendes Losungsheft bekannt sein, das für jeden Tag ein alttestamentliches und ein neutestamentliches Bibelwort sowie einen Liedvers bzw. ein Gebet enthält.

Zuerst besichtigen wir die im 13. Jahrhundert erbaute Ronneburg, die 1476 in den Besitz des Fürstenhauses zu Ysenburg und Büdingen überging (mit Führung). Nach dem Mittagessen auf der Ronneburg geht es dann weiter zum Herrnhaag. Erhalten sind dort noch Teile des Brunnenhauses und vier Gebäude der ehemaligen Siedlung, die seit einigen Jahren von der „Sozietät Herrnhaag“, einer ökumenischen Lebensgemeinschaft der Herrnhuter Brüdergemeine, bewohnt werden. Nach unserem Besuch des Herrnhaags steht noch eine Führung durch das Schloss Büdingen, der Residenz der Grafschaft Ysenburg, auf unserem Programm. Dort haben wir auch Gelegenheit zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 26. August 2017,
Abfahrt um 8.30 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Gebühren: 32,00 Euro

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau,
Römerstraße 76,
67547 Worms,
Tel. 06241-87970

 


Hier können Sie das detaillierte Programm und das Anmeldeformular downloaden.
Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden:

 

Der Limburger Dom (Foto: Bistum Limburg) - Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.
Der Limburger Dom (Foto: Bistum Limburg) - Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.

Exkursion nach Idstein und Limburg

Im Jahr 1817 wurde in der Idsteiner Stadtkirche – seit 1917 trägt sie den Namen „Unionskirche“ – ein besonderer Konfessionsfriede zwischen Lutheranern und Reformierten geschlossen. Unter dem politischen Druck von Herzog Wilhelm schlossen sich die beiden evangelischen Konfessionen im Herzogtum Nassau zur evangelischen Kirche der Union zusammen. Am 5. August 1817 traten dazu im Prüfungssaal des Pädagogiums in Idstein 38 Synodale beider Konfessionen zur Generalsynode zusammen und handelten die Vereinigung über mehrere Tage aus. Streitpunkt war dabei insbesondere das Verständnis des Abendmahls. Am 11. August 1817 schließlich konnte der Herzog ein Edikt unterschreiben, das die Union der beiden Konfessionen in Nassau rechtlich regelte. Die „Nassauische Union“ bedeutet eine wichtige Station in der Weiterentwicklung des Protestantismus, weil sie die erste Union zwischen zwei Konfessionen in einem deutschen Flächenland war. Zu den herausragenden Schätzen der Idsteiner Unionskirche zählen 38 Gemälde, die Szenen aus dem Neuen Testament sowie Darstellungen der zwölf Apostel zeigen. Sie wurden 1673 bis 1678 von Michelangelo Immenraedt und Johann von Sandrart gemalt, die zur Rubensschule gehören, und in den vergangenen vier Jahren aufwendig restauriert.

Nach dem Besuch der Unionskirche in Idstein steht der Limburger Dom auf dem Programm. Dieser ist die Kathe­dralkirche des Bistums Limburg und thront oberhalb der Altstadt von Limburg an der Lahn neben der Burg Limburg. Der Bau gilt als eine der vollendetsten Schöpfungen spätromanischer Baukunst. Jedoch nicht nur den Dom werden wir besichtigen, sondern auch das Diözesanmuseum mit Domschatz, der Limburger Staurothek und dem Mariengarten. Am Nachmittag werden wir die Stadt Limburg im Rahmen eines Rundgangs erkunden, der mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken abschließt.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 30. September 2017, Abfahrt um 7.30 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Gebühren: 29,00 Euro

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau,
Römerstraße 76,
67547 Worms,
Tel. 06241-87970

 

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Die Orgel in der Gedächtniskirche der Protestation in Speyer - wir werden sie hören! - Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.
Die Orgel in der Gedächtniskirche der Protestation in Speyer - wir werden sie hören! - Das detaillierte Programm dieser Fahrt und das Anmeldeformular können Sie am Ende des Angebots downloaden. Einfach ausdrucken, ausfüllen und an die Geschäftsstelle der Evangelischen Erwachsenenbildung senden.

Orgelfahrt nach Mannheim und Speyer

Die diesjährige Orgelfahrt führt uns zuerst nach Mannheim in die Reiss-Engelhorn-Museen. Dort besichtigen wir die Ausstellung „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“. In dieser hochkarätigen Ausstellung wird zum ersten Mal umfassend die Entwicklung des Papsttums von den Anfängen bis zur Renaissance gezeigt – mit Leihgaben aus dem Vatikan und anderen Museen. Wir werden hier eine Führung haben. Nach dem Mittagessen besteht die Gelegenheit, sich individuell in der Ausstellung noch einmal das eine oder andere Exponat etwas genauer anzusehen.

Sozusagen als Kontrapunkt besuchen wir die Gedächtniskirche der Protestation in Speyer, die an den Reichstag zu Speyer im Jahr 1529 erinnert. Auf diesem Reichstag fand die Protestation statt, in welcher die protestantischen Fürsten und Reichsstädte gegen die Verhängung der Reichsacht über Martin Luther protestierten. Von dieser Aktion leitet sich übrigens der Begriff des „Protestantismus“ ab.

Der Bau der Gedächtniskirche war eine Reaktion auf die bauliche Erneuerung und Ausmalung des Speyerer Doms in den Jahren 1846 bis 1856. Nachdem die Geldspenden anfangs wegen des zur gleichen Zeit zu finanzierenden Wormser Lutherdenkmals nur spärlich geflossen waren, gab die Verkündigung des Dogmas der päpstlichen Unfehlbarkeit im Jahr 1870 und die Gründung des Deutschen Reichs unter einem protestantischen Kaiser im Jahr 1871 dem Projekt neuen Auftrieb. Als die Gelder für den Bau 1890 noch nicht beisammen waren, wandte sich der Bauverein an Kaiser Wilhelm II., der versprach, für die Fertigstellung der Kirche zu sorgen. Am 24. August 1893 fand die Grundsteinlegung statt. Nach elfjähriger Bauzeit konnte die Gedächtniskirche am 31. August 1904 eingeweiht werden.

Im Anschluss an die Kirchenführung, die uns das theologische Programm dieser Kirche vermitteln wird, erfolgt die Vorführung der Orgel in einem Konzert von Kantor Christian Schmitt (Lutherkirche Worms), einem Instrument aus der Orgelbauwerkstatt Detlef Kleuker in Bielefeld. Mit 95 Registern handelt es sich um die größte Orgel in Südwestdeutschland.

Zielgruppe: alle an Orgelmusik und Kultur interessierten Personen

Orgelkonzert: Kantor Christian Schmitt

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

 

Zeit: Samstag, 17. Juni 2017
Abfahrt um 10.15 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Gebühren: 34,00 Euro (darin enthalten sind u.a. 12,50 Euro Eintritt für die Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen)

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau,
Römerstraße 76,
67547 Worms,
Tel. 06241-87970

 

Hier können Sie das detaillierte Programm und das Anmeldeformular downloaden.
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