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Exkursionen / Tagesfahrten


Auf den Spuren von Ludwig van Beethoven

Die Exkursion ist bereits ausgebucht.
Es wird eine Warteliste geführt.

Aus Anlass des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven (1770–1827) begeben wir uns auf eine Exkursion nach Bonn, um uns Person und Werk dieses bedeutenden Komponisten zu vergegenwärtigen, der die Wiener Klassik zu ihrer höchsten Entwicklung führte und der Musik der Ro­mantik den Weg bereitete.

In Bonn besuchen wir zuerst Beethovens Geburts- und Wohnhaus. Über 200 originale Ausstellungsstücke reflektieren dort Beethovens Denken und Fühlen, Arbeiten und Wirken. Das Beethoven-Haus be­herbergt die größte und vielseitigste Beet­hoven-Sammlung der Welt. Sie umfasst Musikhandschriften, Briefe, Musikinstrumente (u.a. Beet­hovens letzten Hammerflügel), Möbel und Gegenstände aus Beetho­vens Alltag sowie eine kunsthistorische Sammlung mit Bildern, Büs­ten, Münzen, Medaillen und Briefmarken.

Außerdem haben wir Gelegenheit, uns im Beethoven-Haus die Son­derausstellung „In bester Gesellschaft. Joseph Stielers Beethoven-Portrait und seine Geschichte“ anzusehen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen werden wir in der Bundeskunsthalle die große Jubiläumsausstellung „Beethoven – Welt. Bürger. Musik“ besichtigen. Diese zeichnet die wichtigsten Lebensstationen Beethovens nach und verknüpft sie mit seinem musikalischen Werk. Obschon die zentralen Beethoven-Kompositionen Weltruhm genießen und dank neuer Medien nahezu weltumspannend präsent sind, erscheint die historische Person Beethoven in der öffentlichen Wahrnehmung seltsam schattenhaft. So liegt das zentrale Anliegen dieser Ausstellung darin, Beethoven vor dem Panorama seiner Zeit zu porträtieren.

Zur Vorbereitung der Exkursion wird ein Filmabend am Donnerstag, dem 26. März 2020 angeboten.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 28. März 2020

Abfahrt 7.30 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Gebühren: 39,00 Euro

Das ausführliche Programm der Exkursion mit Anmeldeformular können Sie hier downloaden.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau,
Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Orgelfahrt nach Fulda

Die Exkursion ist bereits ausgebucht.
Es wird eine Warteliste geführt.

Bei unserer Orgelfahrt nach Fulda werden wir zuerst die nahe am Fuldaer Dom gelegene Michaelskirche besichtigen: im vorromanischen karolingischen Baustil im Auftrag von Abt Eigil in den Jahren 820 bis 822 errichteter Nachbau der Jerusalemer Grabeskirche. Sie diente als Totenkapelle des 744 gegründeten Klosters Fulda, eines der führenden kulturellen Zentren des frühen Mittelalters, und als Grablege ihres Erbauers Eigil.

Anschließend haben wir Gelegenheit, in einem Konzert von Kantor Christian Schmitt die große Domorgel zu erleben. Dabei handelt es sich um ein von der bedeutenden Orgelwerkstätte Rieger im Jahr 1996 erbautes Orgelwerk, unter Verwendung von 24 Registern der Vorgängerorgel von Wilhelm Sauer. Es umfasst 72 Register auf vier Manualen und Pedal.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen steht auf unserem Programm die Besichtigung des Doms St. Salvator, der in den Jahren 1704 bis 1712 als Barockkirche erbaut wurde, wobei Teile der Bausubstanz der Vorgängerkirche, der Ratgar-Basilika aus dem 9. Jahrhundert, verwendet wurden. Als Grabeskirche des hl. Bonifatius diente er zunächst als Abteikirche des Klosters Fulda und wurde 1752 Kathedrale des Fürstbistums.

Den Abschluss unserer Orgelfahrt bildet der Besuch des prächtigen Schlosses Fasanerie in Eichenzell, der ehemaligen Sommerresidenz der Fuldaer Fürstäbte, das von einem großen Park umgeben ist. Ein gemütliches Kaffeetrinken im Schloss-Café darf natürlich nicht fehlen.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager
Orgelvorführung und -konzert: Kantor Christian Schmitt

Zeit: Samstag, 25. April 2020

Abfahrt: 7.30 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Gebühren: 36,00 Euro

Das ausführliche Programm der Exkursion mit Anmeldeformular können Sie hier downloaden.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Jugendstil in Wiesbaden

Die Weltkurstadt Wiesbaden, einer der beliebtesten europäischen Kur- und Badeorte der Belle Époque, ist geprägt von der im 19. Jahrhundert vorherrschenden Bauweise des Historismus. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewinnt der Jugendstil auch in Wiesbaden an Einfluss. Er drängt sich nicht auf, er will gesucht und entdeckt werden. Vielerorts verbinden sich historische Formen mit Jugendstilornamentik.

Bei einem Rundgang durch die Wiesbadener Innenstadt wollen wir Einflüsse des Jugendstils entdecken. Nach dem Besuch der „Orgelmusik zur Marktzeit“ mit Hans Uwe Hielscher in der Marktkirche, dem Nassauer Landesdom, werden wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen im Ratskeller stärken.

Am Nachmittag besichtigen wir dann im Museum Wiesbaden die neue Dauerausstellung „Jugendstil. Schenkung Ferdinand Wolfgang Nees“. Die über 500 Objekte bilden einen Querschnitt durch alle Gattungen des Jugendstils und führen beispielhaft vor, in welcher Qualität und Stilhöhe die Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts auftrat.

Im Museumscafé gönnen wir uns bei Kaffee/Tee und Kuchen eine Pause, bevor wir zur Sektkellerei Henkell fahren. Bei einem Kellereirundgang können wir erleben, wie Architektur und Werbung bei Henkell durch den Jugendstil geprägt worden sind. Zum Abschluss der Exkursion dürfen wir uns an einem Glas mit prickelndem Sekt erfreuen.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 27. Juni 2020,

Abfahrt 8.00 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Reisepreis: 37,00 Euro

Das ausführliche Programm der Exkursion mit Anmeldeformular können Sie hier downloaden.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Burg Greifenstein und Oranienstadt Dillenburg

Die Exkursion führt uns zunächst zur Burg Greifenstein, gelegen zwischen Westerwald und Lahntal, mit ihrem weithin sichtbaren Doppelturm (Brudertürme). Urkundlich erstmals im 12. Jahrhundert erwähnt, wurde sie 1298 bereits zerstört. Durch die Grafen von Solms-Greifenstein wieder aufgebaut, wurde die Burg aber 1693 dann endgültig von ihren Bewohnern verlassen. 1969 übergab der Fürst von Solms-Braunfels die Ruine an den Greifenstein-Verein e.V., der die Burg restaurierte und öffentlich zugänglich machte.

Eine Besonderheit der Burg stellt die Doppelkirche dar aus zwei übereinander stehenden Kirchen. Außerdem beheimaten die mächtigen Burggewölbe die „Glockenwelt“, die anhand von rund 100 Glocken ein Jahrtausend Glockengeschichte erleben lässt.

Nach unserer Burgerkundung fahren wir ins nahegelegene Dillenburg, wo wir uns in einem italienischen Restaurant stärken werden.

Dillenburg war Stammsitz des oranischen Zweiges des Hauses Nassau. Auf dem heutigen Schlossberg wurde Ende des 13. Jahrhunderts bzw. Anfang des 14. Jahrhunderts die Dillenburg erbaut. Diese Burg hatte für das Haus Nassau eine hohe Bedeutung, da sie im Gegensatz zur Burg Herborn kein Lehen der Landgrafen von Hessen, sondern eine Eigenburg war. Im 16. Jahrhundert entstand an der Stelle der alten Burg mit dem Dillenburger Schloss die Hauptresidenz der Grafen von Nassau-Dillenburg. Aus dem Exil im Schloss organisierte der in Dillenburg geborene Wilhelm von Oranien den Widerstand der Niederlande gegen Spanien (1567–1572), was heute noch das niederländische Königshaus mit der Stadt verbindet.

Bei unserem Rundgang durch die historische Altstadt, werden wir u.a. die evangelische Stadtkirche mit der Grablege der Vorfahren des Hauses Oranien-Nassau, den Wilhelmsturm und das Hessische Landgestüt sehen. Den Abschluss unserer Exkursion bildet ein gemeinsames Kaffeetrinken.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 26. September 2020
Abfahrt 7.00 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Reisepreis: 27,00 Euro

Das ausführliche Programm der Exkursion mit Anmeldeformular können Sie hier downloaden.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Exkursion nach Rüdesheim

Umgeben von den besten Lagen feinster Rheingau-Rieslingweine, liegt Rüdesheim am romantischen Flusslauf des Rheins. Thematisch werden wir uns auf der Exkursion zum einen mit Hildegard von Bingen und zum anderen mit der Hexenverfolgung im Mittelalter auseinandersetzen.

Hildegard von Bingen (1098–1179) gilt als erste Vertreterin der deutschen Mystik und war auch Beraterin vieler Persönlichkeiten. Am 7. Oktober 2012 erhob Papst Benedikt XVI. die heilige Hildegard zur Kirchenlehrerin. Da sich ihre Reliquien in der Pfarrkirche von Eibingen befinden, werden wir hier mit unserem Besichtigungsprogramm einsetzen. Danach werden wir die Sehenswürdigkeiten von Rüdesheim kennenlernen.

An die Stadtführung schließt sich der Besuch des Foltermuseums an, das die Rechtsgeschichte des Mittelalters sowie die Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland zeigt. Das Museum stellt eine reichhaltige Sammlung der eindrucksvollsten Folterwerkzeuge aus. Auch gibt es eine Fotodokumentation von amnesty international zum Thema Menschenrechtsverletzungen des 20. und 21. Jahrhunderts zu sehen.

Im Klostercafé der Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard ist für uns der Mittagstisch gedeckt. Nach dem Mittagessen besuchen wir die Klosterkirche, die von 1900 bis 1904 im neoromanischen Stil erbaut wurde, und schauen uns einen Film über das Klosterleben an.

Zum Abschluss der Exkursion besuchen wir Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett. Hier erwartet uns ein musikalisches Abenteuer mit Datenspeicher-Musikinstrumenten aus drei Jahrhunderten. Die Sammlung umfasst von der kleinen Spieluhr bis zum tonnenschweren Orchestrion die unterschiedlichsten Instrumente.

Zur Vorbereitung der Exkursion findet am Donnerstag, dem 15. Oktober 2020 der Vortrag statt: „Anton Praetorius – Kämpfer gegen Hexenverfolgungen“.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 17. Oktober 2020,
Abfahrt 7.30 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion, Worms

Reisepreis: 39,00 Euro

Das ausführliche Programm der Exkursion mit Anmeldeformular können Sie hier downloaden.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970