Miteinander reden - Miteinander lernen

Exkursionen / Tagesfahrten


Mannheim entdecken

Bei unserer Exkursion nach Mannheim werden wir zuerst die Jesuitenkirche besuchen. Sie hat ihren Namen durch die Jesuiten, denen im 18. Jahrhundert die Seelsorge an dieser Kirche anvertraut war.

Als Große Hofkirche der Kurfürsten von der Pfalz wurde sie in den Jahren 1733 bis 1756 unter den Kurfürsten Carl Philipp und Carl Theodor erbaut. Im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört, erstrahlt sie nach 18-jähriger Restaurierung (1986–2004) wieder im ursprünglichen barocken Glanz. Der Hochaltar und die Fürstenlogen und vieles andere mehr wurden rekonstruiert.

Von der Hofkirche geht es dann ins Schloss Mannheim, das Kurfürst Carl Philipp ab dem Jahr 1720 im Barockstil erbauen ließ. Von 1742 bis 1760 baute Kurfürst Carl Theodor weiter am Schloss. Ab 1750 ließ er Räume im Stil des Rokoko ausstatten. Einige Möbel aus dieser Zeit sind heute wieder im Schloss zu sehen. Die heute noch erhaltene Kabinettsbibliothek der Kurfürstin Elisabeth Augusta von 1755 zeigt Rokoko auf höchstem Niveau. Der Raum ist als Ganzes entworfen. Elegante Ornamente und pastellfarbene Malereien fügen sich zum typischen Eindruck der spielerischen Leichtigkeit.

Der Zweite Weltkrieg legte die einst so prächtige Residenz in Schutt und Asche. Nach dem Krieg wurde das Schloss wieder aufgebaut und einige wenige Räume rekonstruiert. Aber erst 2007 wurden das ursprüngliche Mansardendach des Mittelbaus, einige Raumensembles und der Ehrenhof wiederhergestellt. Damit kehrten auch 800 kostbare Objekte zurück, die einst zur Ausstattung des Schlosses gehört hatten.

Nach der Schlossbesichtigung und einem gemeinsamen Mittagessen haben wir Gelegenheit, den Herzogenriedpark zu erkunden. Den Abschluss unserer Exkursion bildet eine sogenannte Sternenshow im Mannheimer Planetarium, wo wir unter der großen Projektionskuppel mit 20 Metern Durchmesser ins Weltall schauen können.

Reiseleitung:
Prof. Dr. Werner Zager

Zeiten:
Samstag, 30. April 2022, Abfahrt 8.00 Uhr,
Parkplatz Wormatia-Stadion Worms

Da diese Fahrt bereits ausgebucht ist, wird sie wiederholt:

Samstag, 7. Mai 2022, Abfahrt 8.00 Uhr,
Parkplatz Wormatia-Stadion Worms

 

Reisepreis:
37,00 Euro

Hier können Sie sowohl das ausführliche Tagesprogramm als auch das Anmeldeformular downloaden:

Download 1. Termin: 30. April 2022

Download 2. Termin: 7. Mai 2022

Nähere Auskünfte im Büro der Erwachsenenbildung, Telefon 06241/87970

Orgelfahrt nach Höchst

Unsere Orgelfahrt führt uns in diesem Jahr nach Frankfurt-Höchst, wo wir Gelegenheit haben werden, gleich zwei interessante Orgeln kennenzulernen.

Zunächst besuchen wir die evangelische Stadtkirche, in der die 1975 von Jürgen Ahrend erbaute Orgel mit ihrem Gehäuse aus Eichenholz und den zinnernen Prospektpfeifen die Westempore beherrscht. Bei seinem Orgelbau verfolgte Ahrend das Ziel, traditionelle Handwerkskunst wiederzugewinnen und damit der Klangqualität von Instrumenten des 17. und 18. Jahrhunderts nahezukommen.

Nach einem ersten Orgelkonzert von Kantor Christian Schmitt unternehmen wir einen geführten Spaziergang durch den Justinusgarten und die Höchster Altstadt mit dem Alten und dem Neuen Höchster Schloss, dem alten Rathaus und der Porzellanmanufaktur, die wir besichtigen werden.

Gestärkt durch ein gemeinsames Mittagessen steht die Justinuskirche auf unserem Programm, eine dreischiffige Basilika aus der Zeit nach 830 und damit eine der ältesten Kirchen in Deutschland.

Im Anschluss an eine Kirchenführung erleben wir ein zweites Orgelkonzert, ebenfalls gespielt von Christian Schmitt, auf der 1988 von der Orgelbaufirma Kuhn in Männedorf bei Zürich nach barocken Werkprinzipien konzipierten dreimanualigen Orgel, die in das Orgelgehäuse von 1740 eingebaut wurde.

Die Orgelfahrt lassen wir ausklingen mit einem Kaffeetrinken im Schlosscafé.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Orgelvorführung und -konzert: Kantor Christian Schmitt

Zeit: Samstag, 21. Mai 2022, Abfahrt 8.00 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion Worms

Reisepreis: 38,00 Euro

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Hier können Sie sowohl das ausführliche Tagesprogramm als auch das Anmeldeformular downloaden.

Nähere Auskünfte im Büro der Erwachsenenbildung, Telefon 06241/87970

Maare – Klöster/Burgen – Schieferbergbau

Studienreise in die Eifel

Mit der Eifel verbinden wir nicht zuletzt die Maare, die sich dem Vulkanismus verdanken. Dieser begann bereits vor 50 Millionen Jahren, wobei die jüngsten Maare nur wenig älter als 11.000 Jahre sind. In der Eifel wird noch heute Bergbau betrieben. Es werden hier Schiefer und Gips abgebaut sowie vulkanische Kohlensäure gewonnen. Während auf den Hochlagen nur Forst- und Milchwirtschaft möglich ist, gibt es in der Eifel auch Hopfen- und Weinanbau.

So liegt ein Schwerpunkt unserer Studienreise darauf, diese besondere Landschaft der Eifel näher kennenzulernen: angefangen mit einer Schifffahrt auf dem Rursee, über Spaziergänge entlang verschiedener Maare, dem Besuch des Deutschen Schieferbergwerks unter der Genovevaburg in Mayen bis hin zur Erkundung des Lava-Kellers, des tiefsten Bierkellers der Welt.

Den Spuren der Römer werden wir in Gerolstein und Trier (Kaiserthermen, Basilika und Porta Nigra) begegnen. Aber auch Burgen und Klöster stehen auf unserem Programm. Mit dem Besuch der NS-Ordensburg Vogelsang werden wir uns mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte auseinandersetzen.

Idyllische Eifeldörfer und -städtchen laden zum Verweilen ein. Wohnen werden wir im Kloster Steinfeld, umgeben von einem Park mit uralten Bäumen und blühenden Rosen.

Reiseleitung:
Prof. Dr. Werner Zager

Zeit:
Donnerstag, 18. bis Donnerstag, 25. August 2022, Abfahrt 7.30 Uhr,
Parkplatz Wormatia-Stadion Worms

Reisepreis:
840,00 Euro pro Person im DZ bzw. 995,00 Euro im EZ, jeweils mit Dusche und WC, Halbpension sowie allen laut Programm erforderlichen Eintritten und Führungskosten

Veranstalter:
Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms,
Tel. 06241-87970

Hier können Sie sowohl das ausführliche Tagesprogramm als auch das Anmeldeformular downloaden.

Nähere Auskünfte im Büro der Erwachsenenbildung, Telefon 06241/87970

Jugendstil in Wiesbaden

Die Weltkurstadt Wiesbaden, einer der beliebtesten europäischen Kur- und Badeorte der Belle Époque, ist geprägt von der im 19. Jahrhundert vorherrschenden Bauweise des Historismus. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewinnt der Jugendstil auch in Wiesbaden an Einfluss. Er drängt sich nicht auf, er will gesucht und entdeckt werden. Vielerorts verbinden sich historische Formen mit Jugendstilornamentik.

Bei einem Rundgang durch die Wiesbadener Innenstadt wollen wir Einflüsse des Jugendstils entdecken. Nach dem Besuch der „Orgelmusik zur Marktzeit“ in der Marktkirche, dem Nassauer Landesdom, werden wir uns bei einem gemeinsamen Mittagessen im Ratskeller stärken.

Am Nachmittag besichtigen wir dann im Museum Wiesbaden die neue Dauerausstellung „Jugendstil. Schenkung Ferdinand Wolfgang Nees“. Die über 500 Objekte bilden einen Querschnitt durch alle Gattungen des Jugendstils und führen beispielhaft vor, in welcher Qualität und Stilhöhe die Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts auftrat.


Im Museumscafé gönnen wir uns bei Kaffee/Tee und Kuchen eine Pause, bevor wir zur Sektkellerei Henkell fahren. Bei einem Kellereirundgang können wir erleben, wie Architektur und Werbung bei Henkell durch den Jugendstil geprägt worden sind. Zum Abschluss der Exkursion dürfen wir uns an einem Glas mit prickelndem Sekt erfreuen.

Reiseleitung: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Samstag, 10. September 2022, Abfahrt 8.00 Uhr, Parkplatz Wormatia-Stadion Worms

Reisepreis: 48,00 Euro

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Hier können Sie sowohl das ausführliche Tagesprogramm als auch das Anmeldeformular downloaden.
Nähere Auskünfte im Büro der Erwachsenenbildung, Telefon 06241/87970