Miteinander reden - Miteinander lernen

Gott und Welt

Beethoven-Abend

Film – Wissenswertes – Unterhaltsames

Im Mittelpunkt des Abends steht der Film „Der junge Beethoven“ von Michael Meert. In diesem Film werden Beet­hovens Kindheit und seine Jugend in den Mittelpunkt gestellt. Praktisch alle der über 30 biografischen Beethovenfilme zentrieren sich um seine Wiener Erfolge und die tragische zweite Hälfte seines kreativen Lebens. Gerade aber neuere Forschungen zeigen, wie Ludwig van Beethovens Familiengeschichte und seine Kindheit das Fundament einer ungewöhnlichen musikalischen Entwicklung darstellen. Entgegen mancher bisherigen Meinung äußerte sich das Genie des Musikers und Komponisten schon in seiner Jugend, die er im kulturell und politisch sehr wachen Bonn am Rhein verbrachte.

Darüber hinaus wird in aufgelockerter Form Wissenswertes und Unterhaltsames über das musikalische Genie mitgeteilt: sei es zu Beethovens Charakter, zu seiner Arbeitsweise oder zu seinem Humor.

Diese Veranstaltung ist zugleich eine gute Vorbereitung für die Teilnehmenden der Exkursion nach Bonn „Auf den Spuren von Ludwig van Beethoven“ am 25. September.

Mitwirkende: Pfarrerin Dorothea Zager, Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Donnerstag, 23. September 2021, 19.00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Evang. Friedrichskirche, Römerstraße 78, Worms

Gebühren: Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76,
67547 Worms, Tel. 06241-87970

 

Die Gedenkfeiern der Reichstagsjubiläen in Worms:
1821 – 1921 – 1971 – 2021

Auch in früheren Jahrhunderten wurde in Worms Luthers Widerrufsverweigerung von 1521 feierlich gedacht.

Solche Gedenkfeiern haben jeweils eine epochenspezifische Gestalt. Der Vortrag wird die in Worms begangenen Reichstagsjubiläen in den Jahren 1821, 1921, 1971 und 2021 behandeln und in ihren jeweiligen kirchen-, theologie-, sozial- und kulturgeschichtlichen Kontexten beleuchten.

Dabei sind folgende Fragen zu beantworten: Wie präsentiert sich der Protestantismus? Welche Lutherbilder und Reformationsvorstellungen werden vermittelt? Welchen Einfluss übt die Politik aus? Welche Rolle spielt die katholische Kirche?

Referent: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Freitag, 15. Oktober 2021, 19.30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Evang. Friedrichskirche, Römerstraße 78, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Tel. 06241-87970


Der Wald:
Natur – Mythos – Sehnsuchtsort

Vortragsreihe

Ein Drittel Deutschlands ist – noch! – von Wald bedeckt. Jedoch gibt der deutsche Wald aufgrund des Klimawandels mit den damit einhergehenden trockenen Sommern der letzten Jahre Grund zu großer Sorge. Neben der extremen Trockenheit führen Stürme und Borkenkäferbefall zu schweren Schäden, bis hin zur Entwaldung.

Dabei hat der Wald wichtige ökologische Funktionen: Neben dem Schutz vor der Erosion des Bodens kommt dem Wald als Wasserspeicher eine maßgebliche Bedeutung für den Wasserkreislauf sowie für die Verfügbarkeit von Trinkwasser und Bewässerung zu. Indem er Kohlendioxid bindet und Sauerstoff produziert, reguliert er das Klima. Weiterhin darf seine forstwirtschaftliche Bedeutung nicht unterschätzt werden. Aber der Wald dient auch der Erholung und wirkt sich positiv auf die menschliche Psyche aus.

Die Vortragsreihe sucht Antworten darauf zu geben, wie es im Einzelnen um den deutschen Wald bestellt ist und was konkret zu tun ist, um ihn auch für die nächsten Generationen zu erhalten. Darüber hinaus – und darauf liegt der Schwerpunkt – soll der vielfältigen kulturgeschichtlichen Bedeutung des Waldes nachgegangen werden. Dies geschieht zum einen unter biblischen und ideengeschichtlichen Perspektiven. Zum anderen wird der Wald als Inspirationsquelle von bildender Kunst und Musik thematisiert.

Den bereits im vergangenen Jahr von Prof. Dr. Werner Zager gehaltene Vortrag
„‘… gepflanzt an den Wasserbächen‘. Der Baum als biblisches Symbol“
können Sie hier downloaden und nachlesen.

Der deutsche Wald. Eine ökologische und forstwirtschaftliche Bestandsaufnahme

Zeit: Freitag, 5. November 2021, 20.00 Uhr

Referent: Prof. Dr. Gebhard Schüler

„Bilderwald“. Der Wald in der bildenden Kunst

Zeit: Freitag, 12. November 2021, 20.00 Uhr

Referent: Dr. Olaf Mückain

Von der „Waldeinsamkeit“ bis zum „Waldsterben“.
Eine Ideengeschichte des deutschen Waldes

Zeit: Freitag, 19. November 2021, 20.00 Uhr

Referent: Dr. Johannes Zechner

Ein musikalischer Waldspaziergang.
Robert Schumanns „Waldszenen“

Zeit: Freitag, 26. November 2021, 20.00 Uhr (im Rahmen von „Luthersalon“)

Referent: Kantor Christian Schmitt

Um Anmeldung wird jeweils gebeten.

Gebühren: Der Eintritt ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Ort: Evang. Lutherkirche, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970


„Der Christbaum ist der schönste Baum"


Der Christbaum im Laufe der Jahrhunderte

Adventsabend

Gerade bei uns in Deutschland kann man sich Weihnachten ohne Christbaum bzw. Weihnachtsbaum kaum vorstellen, ist er doch ein zentraler Bestandteil unseres weihnachtlichen Brauchtums. Der diesjährige Adventsabend wird sich der spannenden Geschichte dieses Brauchtums widmen, das möglicherweise bis in vorchristliche Zeit zurückreicht.

Eine der ältesten schriftlichen Erwähnungen eines Weihnachtsbaums wird ins Jahr 1527 datiert. Zu lesen ist in einer Akte der Mainzer Herrscher von „die weiennacht baum“ im Hübnerwald in Stockstadt am Main. Und für 1539 ist urkundlich belegt, dass im Straßburger Münster ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde. 1605 heißt es von dem damals protestantischen Straßburg: „Auff Weihnachten richtett man Dannenbäume in den Stubben auf, daran hängett man roßen aus vielfarbigem Papier geschnitten, Äpfel, Oblaten, Zischgold“.

Entgegen einem spätbiedermeierlichen Gemälde kannte Luther den Weihnachtsbaum noch nicht. Überhaupt dauerte es Jahrhunderte, bis sich der Weihnachtsbaum – er war keineswegs unumstritten – in Deutschland und schließlich weltweit durchsetzte. So wurde erstmals im Jahr 1982 auf dem Petersplatz in Rom ein Weihnachtsbaum aufgestellt.

Kantor Christian Schmitt gestaltet in bewährter Weise den Adventsabend musikalisch. Pfarrerin Dorothea Zager und Prof. Dr. Werner Zager verantworten das Programm und führen durch den Abend.

Mitwirkende: Pfarrerin Dorothea Zager, Prof. Dr. Werner Zager, Kantor Christian
Schmitt

Zeit: Freitag, 10. Dezember 2021, 19.30 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Evangelische Lutherkirche, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Gebühren: Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau,
Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970


Ehrfurcht vor den Tieren?

Neuere Entwürfe der Tierethik im Licht von Albert Schweitzers „Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben“

Albert Schweitzer (1875–1965) zählt zweifellos zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem als Urwaldarzt und Gründer des Spitals von Lambarene, das noch heute in seinem Geist mithilfe von Spendenmitteln betrieben wird.

Das Besondere der Schweitzer’schen Ethik besteht nicht zuletzt darin, dass diese sich nicht nur auf Menschen bezieht, sondern auch Tiere und Pflanzen mit einschließt. Angesichts des dramatischen Rückgangs der Artenvielfalt weltweit, des ungebremsten Raubbaus an der Natur und der meist nicht artgerechten Tierhaltung ist eine Ethik der Ehrfurcht vor allem Leben aktueller und deren Umsetzung notwendiger denn je.

Die Frage nach dem rechten, verantwortungsvollen Verhalten gegenüber den Tieren hat Albert Schweitzer sein Leben lang umgetrieben. So setzt seine „Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben“ Erfahrungen und Reflexionen voraus, die bis in seine Kindheit zurückreichen.

Der Vortrag wird sich daher zuerst den Entwicklungen im ethischen Denken Albert Schweitzers widmen. Danach sollen einige neuere Entwürfe der Tierethik vorgestellt werden. Dabei wird es von Interesse sein, ob und gegebenenfalls inwiefern diese an die Ehrfurchtsethik des Urwalddoktors anknüpfen. Im Blick auf eine artgerechte Tierhaltung dürfte es sich zeigen, dass die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben ein Potential enthält, das noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Referent: Prof. Dr. Werner Zager

Zeit: Freitag, 25. Februar 2022, 19.00 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Ort: Evang. Friedrichskirche, Römerstraße 78, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

Biblisches Hebräisch

Lektüre-Workshop

Gemeinsam lesen wir alttestamentliche Texte im Original. Dabei üben und vertiefen wir unsere vorhandenen Kenntnisse im biblischen Hebräisch. Grammatische, lexikalische und Fragen zur Auslegung der Texte werden angesprochen. Ein Einstieg ist für Personen mit Vorkenntnissen jederzeit möglich. Die Lesestücke werden nach Absprache festgelegt.

Zielgruppe: Personen mit Grundkenntnissen im biblischen He­bräisch

Referent: Pfarrer Dr. Achim Müller

Zeit: vierzehntägig jeweils montags, 20.00–21.30 Uhr (außer in den Schulferien)

Ort: Pfarrhaus der Magnusgemeinde, Willy-Brandt-Ring 3a, Worms bzw. online

Gebühren: keine

Anmeldung und nähere Informationen:

Evang. Magnus- und Matthäusgemeinde, Gartenstraße 20, Worms,
Tel. 06241-87405, E-Mail: achim.mueller@magnusgemeinde.de