Miteinander reden - Miteinander lernen

Glaube und Kirche

Aufforderung zum Leben nach der Weisheit

Bibelstudien zum Buch der Weisheit

Verwendeter Kommentar: Helmut Engel, Das Buch der Weisheit, Stuttgart, 1998

Zielgruppe: Bibelstudien für alle interessierten Personen

Suchet die Gerechtigkeit
Weish 1,1-15

Referent: Günter Hammerle
Gesprächsleitung: Joachim Schiek
Zeit: Montag, 21. Oktober 2019, 20.00 Uhr

Reden, Tun und Lassen
Weish 1,16-2,24

Referent: Manfred Aichert
Gesprächsleitung: Thomas Rückert
Zeit: Montag, 4. November 2019, 20.00 Uhr

Leid und Lebenslänge
Weish 3,1-4,19

Referent: Joachim Schiek
Gesprächsleitung: Günter Hammerle
Zeit: Montag, 2. Dezember 2019, 20.00 Uhr

Mahnrede an die Großen der Welt 
Weish 6,1-21

Referent: Holger Hieronimus
Gesprächsleitung: Peter Iwand
Zeit: Montag, 3. Februar 2020, 20.00 Uhr

Bitte um Weisheit
Weish 7,1-21

Referent: Thomas Rückert
Gesprächsleitung: Manfred Aichert
Zeit: Montag, 2. März 2020, 20.00 Uhr

Ort: jeweils Haus der Kirche, großer Saal, Seminariums­gasse 4-6, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: YMCA-CVJM Worms, Christlicher Verein Junger Menschen, Bibelkreis, Tel. 06241-28217



Künstliche Intelligenz als ethisches Problem

Ökumenischer Studientag am Buß- und Bettag

Künstliche Intelligenz ist im Unterschied zur natürlich vorgegebenen menschlichen Intelligenz ein Produkt, das Maschinen in die Lage versetzt, aus Erfahrung zu lernen, neue Informationen auszuwerten und Aufgaben zu bearbeiten, die menschenähnliches Denken erfordern.

Konkret kommen hier etwa Roboter, autonom fahrende Autos oder Selbstoptimierung durch künstliche Biologie in Betracht. Weiter könnte man an autonome Systeme denken für solch komplexe Aufgaben wie die Rettung des Klimas oder die Welternährung.

Bei aller Freude über neue technische Möglichkeiten gilt es aber auch die damit verbundenen ethischen Probleme zu sehen und einer tragfähigen Lösung zuzuführen. Dieser Herausforderung möchte sich der diesjährige Ökumenische Studientag stellen.

Zeit:  Buß- und Bettag, Mittwoch, 20. November 2019
19.00 Uhr: ökumenischer Gottesdienst, Pauluskirche
20.00 Uhr: ökumenisches Gespräch

Predigt:  Pfarrerin Dorothea Zager
Liturgie:  Prior Ralf Sagner OP
Referent:  Prof. Dr. Jörg Kopecz, Hochschule Mannheim

Ort:  Katholische Pauluskirche Worms, anschließend Kreuzgang des Dominikanerklosters St. Paulus

Gebühren:  5,00 Euro für die Teilnahme am ökumenischen Gespräch

Veranstalter:  Dominikanerkloster St. Paulus und Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970

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Weihnachten
in aller Welt

Adventsabend

Zwar hat das Weihnachtsfest einen gemeinsamen Ursprung, aber nicht in allen Ländern wird es am gleichen Tag gefeiert. Meistens ist es der 25. Dezember, manchmal aber auch erst der 6. Januar. Christi Geburtstag als liturgische Feier am 25. Dezember ist erstmals im Jahr 354 in Rom bezeugt. Der 25. Dezember war bereits den Ägyptern, Syrern, Griechen und Römern als Geburtstag des „Sol invictus“, des „unbesiegten Sonnengottes“, heilig. Den Christen empfahl sich der 25. Dezember als symbolisches Datum für Christi Geburt, konnten sie doch an diesem Tag die Geburt des „wahren Lichtes“ begehen, „das jeden Menschen erleuchtet“ (Joh 1,9).

Ob am 24. bzw. 25. Dezember oder erst im Januar gefeiert wird, hängt von den verschiedenen Kalendern ab, nach denen die Länder die Zeit bestimmen. Während bei uns in Westeuropa der gregorianische Kalender gilt, rechnen Teile Osteuropas nach dem julianischen Kalender.

Beinahe überall auf der Welt feiert man das Weihnachtsfest, doch die Bräuche und Traditionen sind manchmal recht verschieden. Diese Vielfalt zu entdecken und in ihrer Bedeutung kennenzulernen, dazu möchte der diesjährige Adventsabend einladen.

Mitwirkende:  Pfarrerin Dorothea Zager und Prof. Dr. Werner Zager sowie Kantor Christian Schmitt

Zeit: Freitag, 13. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Ort:  Luthersaal der Evang. Luthergemeinde, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970



Christlicher Antisemitismus am Beispiel des Eisenacher „Entju­dungsinstituts“ 1939–45

 

Am 6. Mai 1939 wurde mit einem Festakt auf der Wartburg in Eisenach das „Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben“ auf der Grundlage einer Entschließung von elf evangelischen Landeskirchen gegründet. Das Institut war eng mit der Ideologie und Organisation der aus Thüringen stammenden Kirchenbewegung „Deutsche Christen“ verbunden. Ziel dieser kirchenpolitischen Bewegung war es, den christlichen Glauben und die Institution der Kirche den Vorgaben der nationalsozialistischen Weltanschauung anzupassen. Die „Forschungsarbeiten“ des kirchlichen „Entjudungsinstituts“ dienten dazu, die Ausgrenzungs- und Verfolgungspolitik der nationalsozialistischen Machthaber gegenüber den Juden zu unterstützen und den Antisemitismus als Grundpfeiler der nationalsozialistischen Rasseideologie zu legitimieren.

Dr. Oliver Arnhold stellt in seinem Vortrag die Arbeit des kirchlichen „Entjudungsinstituts“ vor und gibt Informationen zur Geschichte der Kirchenbewegung „Deutsche Christen“ und ihrer führenden Vertreter. Ferner thematisiert er die Problematik christlicher Schuld während der NS-Zeit und lenkt dabei zugleich die Blickrichtung auf die Opfer dieser Geschichte.

Der Vortragende ist Studiendirektor am Christian-Dietrich-Grabbe-Gymnasium in Detmold, bildet als Fachleiter Referendare/-innen im Fach Evangelische Religionslehre aus und ist als Dozent für Religionspädagogik und kirchliche Zeitgeschichte an den Universitäten Bielefeld und Paderborn tätig.

Referent: Dr. Oliver Arnhold

Zeit: Freitag, 6. März 2020, 19.30 Uhr

Ort: Luthersaal der Evang. Luthergemeinde, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Gebühren: 3,00 Euro

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau, Römerstraße 76, 67547 Worms, Tel. 06241-87970