Bibel aufschlagen und verstehen? Dazu braucht man manchmal Hilfe.
Bibel aufschlagen und verstehen? Dazu braucht man manchmal Hilfe.


Bibelwissen für alle

Von Erzeltern, Propheten, Jesus und den ersten Christen

Eine Seminarreihe für alle, die schon immer mal wissen wollten, was alles in der Bibel steht und wie sie (vermutlich) entstanden ist. Martin Luther, der große Reformator, hat die Bibel ins Deutsche übertragen. Aber was steht in diesem Buch, das für unsere Kultur grundlegend ist?

In diesem allgemein verständlichen Kurs sollen die Inhalte der wichtigsten biblischen Bücher vorgestellt werden. Sie erfahren mehr über den geschichtlichen Hintergrund der Texte, die Entstehung der einzelnen Bücher und der Bibel als ganzer sowie die theologische Bedeutung der Texte.

Sicherlich ist es hilfreich, die Abende fortlaufend zu besuchen. Jedoch sind die einzelnen Abende je in sich abgeschlossen und können auch einzeln besucht werden. Die Reihe wird fortgesetzt.

Zielgruppe: alle interessierten Personen

Zeit: jeweils mittwochs,
20.00-21.30 Uhr

 

Neues Testament


Mittwoch, 1. März 2017
Die echten Paulusbriefe
Aus dem Leben der ersten Christen

 

Mittwoch, 8. März 2017
Das Markusevangelium
Das Geheimnis des Gottessohnes

 

Mittwoch, 15. März 2017
Das Johannesevangelium
Jesus spricht von sich selbst

 

Mittwoch, 22. März 2017
Zum Kanon: Die Apokryphen

Was nicht ins AT und NT gekommen ist

 

Referent: Pfarrer Dr. Achim Müller

Ort: Gemeindehaus Ost der Magnusgemeinde, Gartenstraße 20, Worms

Gebühren: keine, Anmeldung nicht erforderlich

Veranstalter und nähere Informationen:
Evang. Magnusgemeinde, Gartenstraße 20,
67547 Worms,
Tel. 06241-87405

 

Menschliche DNA und Gott als Schöpfer in der Sixtinischen Kapelle - Das detaillierte Programm dieser Vortragsreihe können Sie am Ende dieses Angebots downloaden.
Menschliche DNA und Gott als Schöpfer in der Sixtinischen Kapelle - Das detaillierte Programm dieser Vortragsreihe können Sie am Ende dieses Angebots downloaden.

Vortragsreihe: Naturwissenschaft und christlicher Glaube

Naturwissenschaftliche Erkenntnisse bestimmen die Art und Weise, wie wir die Welt im Großen wie im Kleinen wahrnehmen. Das hat auch Konsequenzen für unser Nachdenken und Reden über Gott und Welt, unser Bekenntnis zu Gott dem Schöpfer.

In unserer neuen Vortragsreihe werden in zwei Durchgängen jeweils in einem ersten Schritt neuere Erkenntnisse und Theorien der Naturwissenschaften in allgemein verständlicher Form vorgestellt. Darauf folgt dann in einem zweiten Schritt der Versuch, darauf aus Sicht des christlichen Glaubens zu antworten.

Insbesondere die Frage nach Gott stellt sich in drängender Weise neu: Wie kann von Gott gesprochen werden angesichts des heutigen naturwissenschaftlichen Wissens über den Kosmos, die Entstehung des Lebens und unseres Gehirns?

Dabei konzentrieren wir uns auf zwei Forschungsbereiche: zum einen auf die Quantenphysik mit ihrem immer weiter fortschreitenden Eindringen in die Tiefen des expandierenden Weltalls und zum anderen auf die Hirnforschung. Sie hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend zu Anfragen an unser Verständnis von Menschsein und damit auch an die Theologie geführt, die längst nicht ausreichend beantwortet sind.

Zielgruppe: alle interessierten
Personen

Max Planck – seine Wissenschaft, sein Leben

Zeit: Freitag, 17. März 2017, 19.30 Uhr

Referent:  Dr. Walter Hürster, Ulm

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat Max Planck (1858–1947) mit der Entdeckung des nach ihm benannten Wirkungsquantums den Anstoß zur Entwicklung der Quantentheorie gegeben.

Mehr als 100 Jahre später hat die Europäische Weltraumorganisation ESA ein Weltraumobservatorium, welches vornehmlich der weiteren und präziseren Erforschung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung dienen sollte, mit seinem Namen belegt. Geschah dies allein zu Ehren dieses großen Physikers, oder hat diese Namensvergabe auch physikalische Gründe?

Neben einem Abriss des an Dramatik nicht gerade armen Lebens von Max Planck (zwei Weltkriege, private Tragödi­en) wird im Vortrag eine auch dem naturwissenschafltichen Laien verständliche Darstellung von Planck’ schem Strahlungsgesetz, Lichtquantenhypothese und Heisenberg’scher Unschärferelation geboten, um damit die weitreichende Bedeutung seiner Entdeckung zu würdigen und auch dem Nicht-Fachmann einen Eindruck hiervon zu vermitteln. Der Vortrag schließt mit einem Ausblick auf die Bedeutung von Planck für die moderne kosmologische Forschung und führt damit hin zu den Aufgaben des nach ihm benannten Weltraumobservatoriums.

Das Wirklichkeitsverständnis der Quantentheorie und die theologischen Folgen

Zeit: Freitag, 24. März 2017, 19.30 Uhr

Referent: Prof. Dr. Ulrich Beuttler, Backnang/Erlangen

Die Quantentheorie hat zu einem veränderten Verständnis der Wirklichkeit geführt. Dass es Unbestimmtheiten in der Natur gibt und wir nicht mehr die Natur an sich beobachten können, hat Folgen für die Erkenntnismöglichkeiten, für das Verhältnis von Glauben und Wissen und für die Gottesfrage.

Gehirnströme und „freier Wille“ – eine kritische Betrachtung zu diversen Experimenten und ihrer Aussagekraft

Zeit: Freitag, 31. März 2017, 19.30 Uhr

Referent: Dr. Walter Hürster, Ulm

Seit Jahren wird in den Medien eine Diskussion geführt um die „Freiheit des menschlichen Willens“ (Standpunkt einer humanistisch-idealistischen Philosophie) gegenüber einem „determinierten, unbewussten Verhalten“ (reduktionistisch-neurowissenschaftliche Sicht). Ausgelöst wurde sie durch das Experiment von Benjamin Libet zur Bestimmung der zeitlichen Reihenfolge und zur Messung der Zeitintervalle, die zwischen der Einleitung einer Handlung auf neuronaler Ebene, dem dazugehörigen bewussten Willensakt und der Ausführung der Handlung liegen. Nach der gängigen Interpretation des experimentellen Befunds durch die Neurowissenschaft werden Handlungen durch unbewusste Prozesse eingeleitet, und erst mit beträchtlicher Verzögerung wird uns bewusst, was unser Gehirn ohne unser wissentliches Zutun längst „entschieden“ hat. Doch lassen sich solche Aussagen aus den Experimenten überhaupt ableiten?

Nach vorangehender Klärung einiger grundlegender Begriffe werden im Vortrag, basierend auf einer physikalischen Analyse der Zeitmesstechnik und der angewandten experimentellen Methodik, zunächst die jeweiligen Zeitableitungen kritisch untersucht und im Anschluss daran die aus den Experimenten gezogenen Schlussfolgerungen auf ihre Aussagekraft hin überprüft.

Unfreier Wille? Theologische Überlegungen zum Willensbegriff der Hirnforschung

Zeit: Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr

Referent: Prof. Dr. Ulrich Beuttler, Backnang/Erlangen

Lange vor der modernen Hirnforschung hat die Theologie auch vom „unfreien Willen“ geredet. Ist beides dasselbe? Oder muss man nicht auch aus theologischen Gründen den freien Willen verteidigen? Wie verhalten sich der freie und der unfreie Wille im Sinne des christlichen Glaubens?

Ort: jeweils Luthersaal, der Evang. Luthergemeinde, Friedrich-Ebert-Straße 45, Worms

Gebühren: je Vortrag 3,00 Euro     

Veranstalter: Evang. Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau
Römerstraße 76,
67547 Worms,
Tel. 06241-87970

 

 

 

Der Adler - das Symbol für den Evangelisten Johannes
Der Adler - das Symbol für den Evangelisten Johannes

„Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.“

Bibelstudien zum Evangelium des Johannes

Zielgruppe: Bibelstudien für alle interessierten Personen

„Gekommen ist die Stunde!“ Königlicher Einzug in Jerusalem: Joh 12,12-50

Referent: Günter Hammerle

Gesprächsleitung: Joachim Schiek

Zeit: Montag, 6. März 2017, 20.00 Uhr

„Es ist vollbracht.“ Jesu Kreuzigung und Sterben: Joh 19,16b-42

Referent: Günther Diehl

Gesprächsleitung: Peter Iwand

Zeit: Montag, 3. April 2017, 20.00 Uhr

„Friede sei mit euch!“
Die Erscheinung Jesu als Auferstandener: Joh 20,1-31

Referent: Holger Hieronimus

Gesprächsleitung: Günter Hammerle

Zeit: Montag, 8. (!) Mai 2017, 20.00 Uhr

Ort: jeweils Haus der Kirche, großer Saal, Seminariums­gasse 4-6, Worms

Gebühren: keine

Veranstalter: YMCA-CVJM Worms,
Christlicher Verein Junger Menschen, Bibelkreis,
Peter Iwand,
Von-Gluck-Straße 11, 67551 Worms,   
Tel. 06247-905793